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In diesem Beispiel musste ein gutes altes Vierkant-Innenlager weichen (mit spezieller Stecknuss herausgedreht). Wenn es bei Dir so aussieht wie auf den Fotos links: Viel Spass beim rausdrehen. Es saß extrem fest. Wie Du das Lager entfernst (vor allem in welche Richtung man es rausdreht!) erfährst Du in der Anleitung zum Ausbau eines "klassischen" Tretlagers. Nachdem Du das Lager ausgebaut hast, säuberst Du das Gewinde auf beiden Seiten (eine Zahnbürste leistet hier gute Dienste) des Tretlagergehäuses und fettest es ordentlich ein. Dann hat Wasser und Schmutz erst einmal eine Weile keine Chance der Korrosion Vorschub zu leisten. Irgendwann hat aber jede Fettpackung mal ein Ende - also solltest Du nach jeder Saison (Ganzjahres- und Vielfahrer ruhig öfter) das Innenlager ausbauen und neu einfetten. |
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1) rechte Lagerschale 2) linke Lagerschale 3) Distanzringe |
Wenn Du eine HollowTech II-Kurbel mitsamt Innenlager austauschst, merk Dir die Anzahl der Distanzringe auf jeder Seite damit später die Kettenlinie wieder stimmt. Die Kurbelachse ist für zwei Tretlagergehäusebreiten ausgelegt (68 und 73mm). Bei der Demontage auf die richtige Seite (R oder L) der Distanzringe achten.

Wenn Du ein 'altes' Innenlager ausbaust, musst Du ausprobieren wie viele Distanzringe auf der Kettenblattseite eingefügt werden müssen um eine korrekte Kettenlinie zu gewährleisten.
Was kommt immer vor dem Eindrehen der Lagerschalen? - Richtig: Einfetten. |
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Zuerst drehst Du die Lagerschalen von Hand ein. Von Hand deshalb, weil Du dann wesentlich leichter merkst, wenn sich das Gewinde verkantet weil Du die Lagerschale nicht exakt eindrehst. Mit dem Schlüssel fehlt Dir das Feingefühl. |
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Lager von Hand relativ weit eingedreht? Okay. Jetzt darf der Schlüssel ran. Bei der ganzen Sache immer dran denken: auf beiden Seiten des Tretlagers gehts in Fahrtrichtung rein und gegen die Fahrtrichtung raus. Wie fest sollst Du das Innenlager anziehen? Gut, in der Anleitung steht was von Drehmoment. Wer einen passenden Drehmomentschlüssel hat, sollte sich an die Herstellerangaben halten. Wer keine hat: auch nicht tragisch. Mit Gefühl fester drehen, aber nicht 'festbomben'. Lässt sich schwer beschreiben, aber grundsätzlich gilt: je mehr Belastung eine Fixierung aushalten muss, desto höher ist das Drehmoment. Dabei im Kopf behalten: Nach fest kommt ab. |
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Nach dem Eindrehen der Lagerschalen wird jetzt die Kurbelachse eingesteckt. Ruhig mit der Faust auf die Kurbel schlagen damit sie bis zum Anschlag drin sitzt, sie geht recht stramm rein. |
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Jetzt die linke Kurbel aufstecken (ordentlich andrücken und/ oder die 'Abdeckkappe' beim Aufschrauben dazu nutzen) und dabei auf die Positionierung achten damit beide Kurbeln auf den gleichen Linie sind. Sonst wird das nix mit 'rundem Tritt' und lässt sich obendrein nicht vollständig aufziehen. |
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Jetzt noch die Tretkurbel festziehen (wieder diese Sache mit dem Drehmoment) und die Abdeckkappe - wenn noch nicht drauf - aufschrauben. Das wars. |
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